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Admont: Hl. Blasius trifft auf den Bibliotheksteufel

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Admont: Hl. Blasius trifft auf den Bibliotheksteufel
Foto: Hl. Blasius: Josef Hasitschka; Bibliotheksteufel: Stift Admont; Hl. Blasius + Bibliotheksteufel: KI-generiert

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Am 20. November 2026 um 18 Uhr wird der Stiftskellerhof des Benediktinerstiftes Admont zur Bühne: Die Aigner Erzteufel zeigen erstmals „Das Spiel vom Hl. Blasius und dem Admonter Bibliotheksteufel“, verfasst vom Historiker Dr. Josef Hasitschka.

Ein Heiliger, ein Teufel, jahrhundertealte Sagen und eine der berühmtesten Klosterbibliotheken der Welt: Daraus besteht die Uraufführung, die am 20. November 2026 um 18 Uhr im Stiftskellerhof des Benediktinerstiftes Admont über die Bühne geht. Die Aigner Erzteufel präsentieren erstmals „Das Spiel vom Hl. Blasius und dem Admonter Bibliotheksteufel“, verfasst vom renommierten Historiker Dr. Josef Hasitschka.

Wenn Glocken erklingen, Fackeln und Kerzen die Dunkelheit durchbrechen und die Aigner Erzteufel den Stiftskellerhof betreten, begegnen einander zwei Welten: Licht und Dunkelheit, Gut und Böse, Geschichte und Gegenwart. Mit dem eigens für diesen besonderen Ort verfassten Spiel taucht Josef Hasitschka tief in die Sagenwelt des Gesäuses und die Geschichte des Benediktinerstiftes Admont ein.

Ein Teufel mit Sündenbuch

Im Mittelpunkt steht der Hl. Blasius, Patron von Kloster und Kirche in Admont. Ihm gegenüber steht eine außergewöhnliche Figur, die tatsächlich in der weltberühmten Admonter Stiftsbibliothek zu finden ist: der von Josef Stammel geschaffene Bibliotheksteufel. Mit seinem schweren „Sündenbuch“ auf dem Rücken sucht er nach den Fehlern der Menschen – bis ihm der Hl. Blasius entgegentritt:

„Du hast das Bemühen nicht eingetragen, gut zu sein in Erdentagen, die Liebe zum Menschen hast du vergessen, bist Neid, Hass und Missgunst aufgesessen.“

Gerade darin liegt eine der besonderen Botschaften des Stückes: Das Böse wird nicht einfach vertrieben. Selbst der Bibliotheksteufel erhält die Möglichkeit zur Veränderung. Aus dem Gegenspieler wird ein Diener des Guten, aus Dunkelheit wird Licht.

Sagen aus dem Gesäuse werden lebendig

Josef Hasitschka verbindet das Spiel mit alten Überlieferungen aus Admont und dem Gesäuse. Teufelskirche, Johnsbacher Sagenwelt, versteinerter Schneider und der sagenumwobene Amtmanngalgen werden Teil der Inszenierung.

Dabei kommt auch der Humor nicht zu kurz. In der Geschichte vom Amtmann wird selbst dem Teufel das Leben so schwer gemacht, dass dieser schließlich entnervt feststellt: „Mit dir will ich nichts mehr zu tun haben … Du bist sogar für die Hölle zu schlecht!“

Aufgeführt wird das Werk von den Aigner Erzteufeln. Das traditionelle Krampusbrauchtum erhält damit einen neuen Rahmen: Im Mittelpunkt steht nicht ein klassischer Krampuslauf, sondern eine eigens entwickelte Geschichte mit starkem regionalem und historischem Bezug.

Ein Abend zwischen Feuer, Glocken und Licht

Fanfaren, die tiefe Blasiusglocke, Licht, Musik, Feuer und die historischen Mauern des Stiftskellerhofes bilden die Kulisse, in der alte Geschichten für einen Abend wieder lebendig werden.

Am Ende steht eine Botschaft, die weit über das Spiel hinausreicht: Zusammenhalt statt Entzweiung, Liebe statt Missgunst, Licht statt Dunkelheit – und die Möglichkeit, sich zum Guten zu verändern. Zum Abschluss werden traditionelle Krampussackerl verteilt. Aus einem Spiel über das Böse wird so ein Fest des Guten – mit Gemeinschaft, Licht, Freude und einer jahrhundertealten Admonter Tradition.

Tickets: www.stiftadmont.at/ticketshop

Admont: Hl. Blasius trifft auf den Bibliotheksteufel
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Foto: Hl. Blasius: Josef Hasitschka; Bibliotheksteufel: Stift Admont; Hl. Blasius + Bibliotheksteufel: KI-generiert

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