Start Experten-Tipps Bikefitting – Bestens eingestellt für dein „best of“ am Rad

Bikefitting – Bestens eingestellt für dein „best of“ am Rad

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Ein Mann im schwarzen T-Shirt misst mit einem Maßband an einem weißen Rennrad den Abstand vom Sattel zum Lenker. Daneben stehen ein Bildschirm mit Bikefitting-Software und eine Smartfit-Messstation.
Foto: Sport Scherz

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Kribbeln in den Fingern, eingeschlafene Hände, taube Gesäßmuskeln, verspannter Nacken aber auch vor allem die falsche Kraftübertragung – alle diese Probleme lassen sich weitgehend vermeiden durch die optimale Einstellung des Fahrrades mit dem Radfahrer – bekannt unter dem Begriff „BIKEFITTING“.

Die genaue und vor allem spezielle Radanpassung mit den individuellen Körpermaßen wird immer mehr zum Thema beim Fahrradkauf. Und das zu Recht! Durch den Radsportboom ist auch die technische Entwicklung der Fahrräder in den letzten Jahren immer aufwendiger und somit aber auch kostenintensiver geworden. Verständlicherweise will man daher bei seinem neuen Sportgerät auch den bestmöglichen Komfort für den optimalen Bikespaß – sei es als Hobbyradler oder im Leistungssport.

Körpergröße ist nicht gleich Körpergröße

Die Körpergröße ist ein Summenwert. Sie verrät nicht, wie sich diese Größe auf Beine, Arme oder Oberkörper verteilt. Genau darauf kommt es beim Verkauf einer Fahrradgeometrie aber an. Bei zwei Menschen mit der gleichen Körpergröße von 1,80 m könnten die Schrittlängen um 10 cm und mehr auseinanderliegen. Lange Beine und kurzer Oberkörper oder umgekehrt ist ein wesentlicher Unterschied, ob man kompakt oder gestreckt auf dem Bike sitzt. Die Probleme ergeben sich dabei aber erst bei längeren Ausfahrten, wenn der Umtausch oder die Retoure besonders aufwendig ist.

Entscheidend ist auch der Einsatzzweck

Wer täglich ein paar Kilometer zur Arbeit fährt, braucht eine andere Empfehlung als ein Sportler, der Radmarathons fährt, auch wenn beide die gleiche Körpergröße haben. Ein kleinerer Rahmen sorgt für eine sportlichere, wendigere Position, ein größerer für eine aufrechtere und laufruhigere.

Marken messen unterschiedlich

Was bei Marke A eine Größe „M“ ist, kann bei Marke B unter einer Größe „S“ laufen. Oder auch im Sortiment kann es unterschiedliche Größen im Stack (Höhe des Steuerrohrs über dem Tretlager) und Reach (horizontaler Abstand zwischen Tretlager und Steuerrohr) -Bereich kommen. Eine Tabelle bildet somit immer nur die begrenzte Logik eines einzelnen Herstellers ab. Sobald der Kunde zwischen den Modellen verschiedener Marken vergleicht, verlieren die Angaben ihre Vergleichbarkeit.

Beim BIKEFITTING wird zuerst der Radfahrer exakt genau mittels Laserkreuz an den neuralgischen Punkten vermessen. Diese Daten werden dann direkt ins Programm übernommen. Dort wird als nächster Schritt das gewünschte neue oder auch gebrauchte Rad (Marke, Modell, Baujahr) des Kunden herausgesucht und mit den persönlichen Messdaten zusammengebracht. Das System rechnet dann die genauen Daten zur exakten Einstellung aus. Der Bikefitter stellt dann anhand dieser Berechnungen das Fahrrad entsprechend für den Kunden ein. Eine große Rolle spielen dabei auch die Lenkerbreite und der richtige Sattel. (Quelle: smartfit)

Fazit: Oft bedarf es nur ein paar kleiner Handgriffe und genauer Daten, um aus einem Bike dein persönliches Traumfahrrad zu machen und du schon jedes Mal beim Aufsteigen den optimalen Fun-Faktor am Beginn einer Tour verspürst.

Sport Scherz GmbH & Co KG, Gewerbestraße 397, 8942 Wörschach, www.sport-scherz.at

Text: Harald Scherz | Foto: Sport Scherz

Erschienen in Lifestyle+ Ausgabe 10/2026

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